Konzern will Jay-Z für 150 Mio. Dollar kaufen
(Musik News - 04.04.2008)

Der amerikanische Konzertveranstalter Live Nation mischt die kriselnde Musikbranche auf.

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Nach Madonna und U2 wolle Live Nation mit einem 150 Millionen Dollar schweren Vertrag auch Rap-Star Jay-Z an sich binden, berichten Medien.

Der Zehnjahresvertrag, einer der höchsten in der Geschichte der Musikindustrie, würde Live Nation die Kontrolle über praktisch alle geschäftlichen Aktivitäten von Jay-Z geben - von der CD-Produktion über Tourneen bis hin zu Fanartikeln oder einer eigenen Modekollektion.
Angesichts stetig rückläufiger CD-Verkäufe ist die Musikbranche im Umbruch. Während die etablierten Musikkonzerne schwer mit den Umsatzeinbussen zu kämpfen haben, wächst die Bedeutung anderer Einnahmequellen wie Konzerttourneen. Da zumindest etablierte Musiker mit Live-Auftritten zum Teil mehr Geld verdienen können als mit CD-Verkäufen, gelten Konzertveranstalter als eine neue Macht im Geschäft.

Live Nation hat sich dabei als besonders aggressiver Angreifer profiliert: Im vergangenen Jahr schnappte die Firma Superstar Madonna mit einem angeblich 120 Millionen Dollar schweren Vertrag dem Musikkonzern Warner Music weg.

Live Nation will Jay-Z gemäss «New York Times» und «Wall Street Journal» unter anderem jeweils zehn Millionen Dollar für drei vereinbarte Alben zahlen, sowie 25 Millionen Dollar für Konzertauftritte und auch 25 Millionen Dollar in seine eigenen Geschäftsaktivitäten investieren.




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