Jazz-Musiker Jimmy Giuffre gestorben
(Musik News - 29.04.2008)

Der amerikanische Jazz-Musiker Jimmy Giuffre ist tot.

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Er starb bereits am vergangenen Donnerstag im Alter von 86 Jahren nach einem langen Parkinson-Leiden in Pittsfield (US-Bundesstaat Massachusetts) an einer Lungenentzündung.



Das bestätigte seine Frau Juanita der «Los Angeles Times». Giuffre war als Saxophonist, Klarinettist, Arrangeur und Komponist bekannt. In den 50er Jahren gehörte er zu den herausragenden Figuren des Westküsten-Jazz. Mit seinen kreativen und unkonventionellen Arrangements stand er zeitlebens für eine Musik, die sich den traditionellen Grenzen widersetzt.

1921 in Texas geboren, machte Giuffre schon 1947 mit der Komposition «Four Brothers» auf sich aufmerksam, die er für die Woody Herman Band schuf. Sein eigenes Trio, in dem er vor allem mit der Klarinette Aufsehen erregte, bekam 1957 ein Sondersendung im Fernsehen. 1961 gründete er mit dem Pianisten Paul Bley und dem Bassisten Steve Swallow eine neue Formation, die später als stilprägend gewürdigt wurde. 1990 brachte das Trio das berühmte Doppelalbum «Life of a Trio» heraus.

«Meine Ziele - völlige Freiheit und Ausdruckskraft - bedeuteten für jeden Spieler eine große Herausforderung», sagte Giuffre einmal. «Wir müssen sehr gut aufeinander hören, viel mehr als in jeder anderen Art von Gruppe.» Seinen letzten größeren Auftritt hatte der Musiker 1994 gemeinsam mit Bley in Los Angeles. Schon damals war er deutlich von der Parkinson-Krankheit gezeichnet.




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