Dead By Sunrise
(Konzert News
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18.02.2010)
Linkin Park-Sänger Chester Bennington gibt mit «Dead By Sunrise» Vollgas!
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Erwähnt man den Namen Chester Bennington, ist für die Fans der Gruppe Linkin Park alles klar. Bennington ist der Leadsänger einer der erfolgreichsten Nu-Metal-Bands im ersten Jahrzehnt des neuen Millenniums. Doch der Sänger hat auch ein «Nebenprojekt», das sich genauso gut anhören lässt wie seine Hauptband. «Dead By Sunrise» heisst die Gruppe, die er zusammen mit Mitgliedern der beiden Bands Orgy und Julien-K gegründet hat. Am 13. Oktober 2009 wurde das Debütalbum dieser neuen Supergruppe veröffentlicht: «Out Of Ashes» überzeugt mit modernen Rockklängen, getragen von der Stimme Chester Benningtons. Obwohl klar definiert ist, dass der Linkin Park-Frontmann mit «Dead By Sunrise» eine Art «Auszeit» nimmt, darf man auf das bevorstehende Konzert dieser exzellenten Formation gespannt sein. Am Dienstag, 23. Februar 2010 (20 Uhr) tritt Chester Bennington mit «Dead By Sunrise» im Volkshaus Zürich auf. Das Debütwerk von Dead By Sunrise ist eine emotionale Achterbahnfahrt Die Idee, ein Soloprojekt neben Linkin Park zu starten, hatte Chester Bennington schon vor einigen Jahren. In einem Interview sagte er, dass aus der Solokarriere, die er ursprünglich in Angriff nehmen wollte, über die Jahre eine Band geworden sei. Zusammen mit Freunden aus den Bands Orgy und Julien-K arbeitete der Linkin Park-Star schon während der Aufnahmen zum ersten LP-Album «Hybrid Theory» in den Jahren 1999/2000. Doch faktisch begannen die Musiker erst im Jahr 2006 die Songs fürs erste Album der damals noch als Snow White Tan benannten Nebengruppe zu schreiben. Auch die Veröffentlichung des Debüts war schon fürs Jahr 2006 geplant. Doch aufgrund Chesters Verpflichtungen bei Linkin Park wurde das Release-Datum immer wieder verschoben. Erst in diesem Jahr war es endlich soweit. Am 13. Oktober 2009 wurde das lang ersehnte Debütwerk von «Dead By Sunrise» veröffentlicht. «Diesmal habe ich die Texte alleine geschrieben, dementsprechend auf den Punkt, geradeaus und persönlich sind sie geworden», so Bennington über sein erstes musikalisches Abenteuer ausserhalb von Linkin Park. In den Jahren 2005 und 2006 durchlebte der weltberühmte Sänger harte Zeiten, er wurde gar fast selbstzerstörerisch. In dieser Phase liess er sich von seiner Frau Samantha scheiden, dann kam die Pause mit Linkin Park sowie Probleme mit der Plattenfirma, die ihm das Leben schwer machten. Beim Anhören des neuen Albums gibt lediglich die Stimme von Chester Bennington Anlass zum Vergleich mit Linkin Park. Ansonsten ist die Musik anders. Neben wilden Rocksongs wie «Inside Of Me» gibt es auch sphärische Titel wie «Let Down» oder düstere Klänge bei «Walking In Circles». Das Album ist ein homogenes Ergebnis von harter Arbeit und musikalischem Feuerwerk. Man spürt förmlich heraus, dass Bennington und seine Mitstreiter voll und ganz dahinter stehen. Die emotionale Achterbahnfahrt prägt in erster Linie das Feeling der Musik, die auf «Out Of Ashes» zu hören bzw. zu bewundern ist. Melodisch, frenetisch, zart, explosiv und hypnotisch – das sind nur einige wenige Attribute, die man dieser Gruppe zuordnen kann. Am Dienstag, 23. Februar 2010 (20 Uhr) spielen «Dead By Sunrise» im Volkshaus Zürich. Auf einen «alten, neuen» Chester Bennington mit einer hervorragenden Band darf man gespannt sein.
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