Calvin Harris heizt den Models ein
(Musik News - 02.05.2008)

Woche für Woche laufen sie über den Catwalk, tragen die neuesten Kollektionen angesagter Designer und bereiten sich hinter der Bühne auf eine mögliche Karriere vor.

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Die Rede ist von den Anwärterinnern auf den Titel «Germany's Next Topmodel», die sich Heidi Klums kritischem Blick stellen. Und weil der Gang über den Laufsteg ganz ohne Musik nur halb so schön ist, haben die Macher der TV-Sendung jetzt eine Doppel-CD für die [artist=58506]Models[/artist] - und alle die es noch werden wollen - zusammengestellt.

Neben aktuellen Charthits wie «Apologize» von Timbaland Feat. OneRepublic oder Rihannas «Don't Stop The Music» sind auch feinste R&B-Perlen wie «Handle Me» von Robyn und geniale Dance-Tracks wie Daniel Hoppes «Star» oder «Kylar's Guitar» von VooDoo & Serano auf dem Soundtrack zu finden. Klar, dass da auch Heidi Klums Ehemann Seal mit «Amazing» nicht fehlen darf.

Eines haben die 40 unterschiedlichen Songs jedoch gemeinsam: Sie grooven und sind daher perfekt zum Training für das richtige Laufen auf dem Catwalk geeignet. Und für alle, die dazu keine Lust haben, taugen die «Laufsteg-Hits» vor allem auch als Einstimmung für ein Partywochenende.

Der eigentliche «König der Models» ist allerdings Calvin [artist=133771]Harris[/artist], der mit dem «Germany's Next Topmodel»-Titelsong «Acceptable In The 80s» nicht nur auf dem Sampler vertreten ist, sondern zeitgleich mit «I Created Disco» ein verwegenes Debütalbum vorgelegt hat, das in Großbritannien im letzten Jahr für einige Furore sorgte. «Mein Stimmspektrum ist extrem beschränkt, aber dafür trage ich einen Zylinderhut mit Tigerfell», beschreibt sich der stylische Musiker.

Harris ist ähnlich wie die Arctic Monkeys über das Online-Netzwerk MySpace bekanntgeworden. Seine ersten Songs sind auf einem Amiga-Computer entstanden und bis heute beschränkt sich der Soundtüftler auf das Wesentliche, wenn es um seine technische Ausrüstung geht. «Ich halte einfach nichts davon, all diese Soundmaschinen anzuhäufen», meint Harris. Er verlässt sich lieber voll und ganz auf sein «ganz gutes Gefühl dafür, wann sich etwas gut anhört.»

Die vierzehn Stücke von «I Created Disco» sind wie Harris selbst: Schrill, bunt und trashig. «Meine Songs sollen die Leute nicht groß zum Nachdenken sondern einfach zum Tanzen bringen», findet der Musiker.


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