DIE SENDUNG MIT DER BAND - www.newcomerradio.com
TEXT BERNHARD BLÖCHL
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Alle Künstler, ob bereits vor großem Publikum erfahren, oder noch am Start, dürfen
sich bewerben. |
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- Wir legen großen Wert auf die Zusammenführung zwischen beiden Aspekten.
- Wir setzen uns persönlich für Ihre Promotion, im Rahmen unserer Kompetenzen und
Beziehungen, ein.
- Wir ermöglichen FESTEN BANDPARTNERN und IHREN FANPORTALEN mitzugestalten und selbst
eine Radiosendung zu moderieren.
- Unsere Aktivitäten / Konzerte / Contests richten sich immer nach dem Förderaspekt,
ein ausgewogenes Verhältnis zwischen sog. "Kleinen und Großen", herzustellen.
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Unsere redaktionelle Auffassung hierzu:
Es gibt keine "Kleinen und Großen" - es gibt nur
die Chance aneinander zu gewinnen!
Kontakt zum Radiosender:
Jochen Ringl
Programmleitung
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DAS "NEWCOMERRADIO" IST EIN WEBRADIO SPEZIELL FÜR JUNGE MUSIKER. HIER KÖNNEN SICH
FREUNDE FRISCHER TÖNE NICHT NUR VON UNERHÖRTEN SONGS BERIESELN LASSEN. INSBESONDERE
NACHWUCHSKÜNSTLERN BIETET DIE INTERNETPLATTFORM REIZVOLLE MÖGLICHKEITEN. SO KANN
SELBST ZUM MIKRO GREIFEN UND SICH DER ÖFFENTLICHKEIT PRÄSENTIEREN, WER ES ZUM BANDPARTNER
DES AMBITIONIERTEN PROJEKTS AUS HESSEN GESCHAFFT HAT.
Wie wäre das? Wenn eine junge Band, die sich die Finger wund rockt und auch noch
erfrischend gut ist, nur leider nicht so bekannt wie Mainstream-Hitmaschinen, wenn
so eine Band sich ausführlich im Radio präsentierte? Songs und Musiker vorstellte,
viele Sendeminuten lang, vor hunderten Hörern. Das, was bei konventionellen Formatradios
undenkbar wäre, ermöglicht Jochen Ringl seit Januar dieses Jahres.
Sein interaktives Portal "Newcomerradio" ist ein Webradio
speziell für junge Musiker. Für solche, die ihr Bandschicksal
selbst in die Hand nehmen und nicht darauf warten wollen, bis sie von einem Scout
entdeckt und vielleicht irgendwann einmal in die Radiorotation gepresst werden.
"Es gibt so viel klasse Musik, wir brauchen keinen
Mainstream", gibt der Projektleiter und Moderator als Devise
aus. Der 38-Jährige richtet sein Förderangebot an unverbrauchte Bands oder Solokünstler
aus den Bereichen Rock/Metal, Pop/Songwriter und Hip-Hop. Diese können sich entweder
für die kostenlose Variante entscheiden und sich auf dem Portal mit Link und Logo
präsentieren. Oder sie bewerben sich bei dem Webradio um eine
"feste Bandpartnerschaft". Die garantiere "das komplette Promotionprogramm",
erklärt Ringl, der dafür eine Gebühr von 30 Euro pro Monat ansetzt. Die Songs der
Bandpartner werden dafür regelmäßig gespielt, die Musiker werden beraten, präsentiert
und bekommen Sendungen im Programm, die sie gestalten. Das heißt: Ringl lässt Radio
machen. Jedem mag das von zuhause aus gelingen, der einen schnellen Rechner mit
Internetanbindung hat.
"Uns ist wichtig, die Beteiligten
selbst ans Mikro zu holen", sagt der Quereinsteiger aus Erbach
im Odenwald. "Die sollen ruhig mal auf Sendung Party machen und ihren Fans danken."
Ein Dutzend Künstler gehen inzwischen als feste Bandpartner regelmäßig auf Sendung,
darunter die junge Soulsängerin
Meri Voskanian
vom Label "Deutsche Ton", die Finnenrocker Negative und Songwriterin Eva-Maria Kramer.
Nicht jeder wird genommen.
"Die Qualität muss radiotauglich
sein", sagt Ringl, der bis zu 15 Anfragen pro Woche zählt. Weil
das Internetportal
täglich bis zu 1500 mal angeklickt
werde, und die Besuscherzahlen seit dem Start am 1. Januar 2007
monatlich stark anstiegen, könne das Team nicht jeden auf Sendung schicken, "der
in der Badewanne singt", wie Ringl sagt. Seit drei Jahren beschäftigt er sich aktiv
mit den Möglichkeiten von Internetradios. Er und seine festen Moderatoren wissen,
worauf es ankommt.
Webradios werden immer beliebter.
Jeder zehnte Internetsurfer lässt sich mindestens einmal pro Woche vom Sound eines
Webradios beschallen, wie aus der aktuellen Onlinestudie von ARD und ZDF hervorgeht,
Tendenz steigend. An der Entwicklung konnte auch das Gebührenmodell der GVL (Gesellschaft
zur Verwertung von Leistungsschutzrechten) nichts ändern, das im April 2005 viele
Amateur-Webradio-Betreiber zur Aufgabe zwang. Nicht Jochen Ringl, denn der legte
damals erst richtig los: Beeinfl usst von der Neuordnung der Gebühren betrieb er
sein erstes eigenes Internetradio fortan professionell. Gegründet hatte er
"Starlightsound2004" als Hobby. Später
gewann er unter anderem die Auszeichnung
"Bestes
Amateurradio 2006", und >>>>> TEXT BERNHARD BLÖCHL
weil der Newcomerbereich seit Mitte 2006 so stark wuchs, gliederte er ihn aus. Seitdem
gibt es neben "Starlightsound2004" das "Newcomerradio", das der Marketingstratege
durch die Einnahmen aus Werbung und Dienstleistungsangeboten wie Trailerproduktion
finanziert.
Vorerst sendet das "Newcomerradio" sein exklusives Programm montags, mittwochs und
freitags, jeweils von 20 bis 24 Uhr. Dienstags sind unter der Adresse www.newcomerradio.com
Gastmoderationen zu hören, dazwischen läuft das Programm von "Starlightsound2004".
Langfristig soll es täglich Radio für Newcomer geben. "Zwölf Stunden pro Tag heißt
das Ziel bis zum 1. Januar 2008", sagt Ringl. Wer zur Zeit hineinhört ins Programm,
landet beim
"Internationalen Bandcontest für MySpace-Künstler",
zu dem Ringl und sein Team aufgerufen haben. Von den 720 Bewerbern hat eine Jury
54 ausgewählt, aus denen die Hörer bis Ende November acht Finalisten bestimmen,
jeweils zwei aus vier Genregruppen. "Unsere große Stärke ist die Förderung", betont
Jochen Ringl, weshalb beispielsweise nicht nur der Erste, sondern auch der Letzte
jeder Kategorie in den Genuss eines Open-Air-Auftritts kommen soll. Auch das ist
eine Idee, die bei anderen undenkbar wäre.